Datenschutzerklärung
Entwurf – noch nicht freigegeben. Was in eckigen Klammern steht, ist noch offen: Angaben ergänzt der Inhaber, Punkte «vom Anwalt zu prüfen» klärt der Anwalt.
Wer verantwortlich ist
Verantwortlich für die Bearbeitung von Personendaten in Brixian ist die Linara GmbH, Jurastrasse 18, 4106 Therwil, Schweiz (UID CHE-338.913.749); Brixian ist ein Angebot der Linara GmbH. Kontakt per E-Mail: [Adresse noch nicht eingerichtet – bitte ergänzen]. Für die Daten, die ein Betrieb über seine Kundschaft und seine Mitarbeitenden erfasst, ist der Betrieb verantwortlich (siehe «Daten, die ein Betrieb erfasst»). [Ob neben dem DSG auch die DSGVO gilt, z. B. bei Betrieben oder Kundschaft in Liechtenstein oder der EU – vom Anwalt zu prüfen, bitte ergänzen]
Brixian ist eine Web-App für Handwerksbetriebe: Offerten, Aufträge, Tagesrapporte, Rechnungen und Zahlungen. Diese Erklärung sagt, welche Daten dabei anfallen, wo sie liegen und wer sie sieht.
Konto und Anmeldung
Für ein Konto braucht es eine E-Mail-Adresse und ein Passwort. Die Anmeldung läuft über den Dienst Supabase: Er speichert die E-Mail-Adresse und das Passwort – dieses nur als Prüfwert (Hash), nie im Klartext – und verschickt die E-Mails zur Anmeldung, zum Beispiel zur Bestätigung deiner Adresse. Bei der Registrierung bestätigst du die AGB: Die Version, die du bestätigt hast, geht mit der Anmeldung an Supabase, und Brixian speichert sie mit dem Zeitpunkt zu deinem Konto – als Nachweis, welche AGB du angenommen hast. In der Prüfzeit (die ersten 3 Monate) schreibt Brixian dir an diese Adresse nach 2 Monaten und danach jede Woche eine E-Mail zu ihrem Ende.
Damit du angemeldet bleibst, setzt die Anmeldung (Supabase) Cookies mit deiner Sitzung («sb-…-auth-token»; ist sie lang, in Teile «.0», «.1» aufgeteilt). Sie bleiben auch nach dem Schliessen des Browsers bestehen, bis du dich abmeldest – höchstens 400 Tage, nachdem sie zuletzt gesetzt wurden. Bei der Registrierung und bei «Passwort vergessen» kommt ein Cookie dazu («…-auth-token-code-verifier»): Es verbindet den Link aus der Mail mit diesem Browser und wird gelöscht, sobald der Link in diesem Browser eingelöst ist – sonst bleibt es höchstens 400 Tage. Wählst du eine Sprache, merkt sich ein Cookie diese Wahl (ein Jahr lang). Weitere Cookies setzt Brixian nicht.
Monteure melden sich ohne E-Mail und Passwort an: Der Betrieb schickt ihnen einen Einladungslink (sieben Tage gültig, nur einmal verwendbar) – zum Beispiel per WhatsApp; dann geht der Link über WhatsApp. Damit meldet sich ihr Handy anonym bei Supabase an; diese Anmeldung gehört dann zu diesem Handy und diesem Mitarbeiter.
Ist eine Prüfung gegen automatische Anmeldungen (Cloudflare Turnstile) eingeschaltet – beim Anmelden, Registrieren, bei «Passwort vergessen» und auf der Einladungsseite der Monteure –, lädt die Seite dafür ein Skript von Cloudflare. [Ob Cloudflare Turnstile eingeschaltet ist – bitte ergänzen.]
Daten, die ein Betrieb erfasst
Was ein Betrieb in Brixian erfasst, speichert Brixian für diesen Betrieb:
- Firmendaten: Name, Adresse, Kontaktangaben, IBAN, MWST-Nummer, Stundenansätze.
- Kundinnen und Kunden: Name, Adresse, Kontaktperson, E-Mail, Telefon, Zahlungsfrist.
- Offerten, Rechnungen, Gutschriften und Zahlungen – jede Zahlung als einzelne Buchung mit Datum, Betrag und wer sie erfasst hat.
- Aufträge und Baustellen, Tagesrapporte mit Personen, Arbeitszeiten und Material, dazu Aufmass, Mängel, Planung, Kosten und Geräte.
- Mitarbeitende: Name und verrechneter Ansatz; bei Monteuren mit Zugang auf dem Handy die gestempelten Zeiten (Start, Pause, Weiter, Fertig mit Zeitpunkt), ihre Notizen, das Material und die Angabe «Zusatzarbeit». Daraus entstehen die Rapporte und die Stunden pro Monat. Der Betrieb sieht diese Angaben. Im Stundennachweis führt der Betrieb pro Person und Monat Kommen, Gehen, Pause, die Soll-Stunden pro Tag, einen Kostensatz und Abwesenheiten (Ferien, Krank, Arztbesuch, Militär, Feiertag, Unbezahlt) – «Krank» und «Arztbesuch» sind Angaben über die Gesundheit. [Umgang mit diesen Gesundheitsangaben – vom Anwalt zu prüfen, bitte ergänzen]
- Notizen in «Zu prüfen», bis jeder Vorschlag entschieden ist und danach noch 30 Tage.
- Unterschriften auf Tagesrapporten: Lässt ein Betrieb einen Rapport von seiner Kundin oder seinem Kunden unterschreiben, speichert Brixian den eingegebenen Namen, den Zeitpunkt, die mit dem Finger gezeichnete Unterschrift (als Linien, ohne Druck und Tempo), wer unterschreiben liess, und den gezeigten Rapport – ohne Preise. Die Unterschrift ist freiwillig.
- E-Mails aus Brixian (sobald der Versand eingerichtet ist – bis dahin geht keine E-Mail weg): pro Versand Empfänger, Kopie, Antwortadresse, Absender, Betreff, Text, Name des Anhangs, Zeitpunkt, ob er geklappt hat, und wer gesendet hat – das PDF selbst nicht.
- Zahlungen aus einem Kontoauszug: Die Datei aus dem E-Banking liest nur dein Browser; sie wird nicht übermittelt. Gespeichert werden nur die Zahlungen, die du bestätigst – Betrag, Tag, Name der zahlenden Person und die Buchungsnummer der Bank.
Ein Monteur sieht in Brixian die offenen Aufträge des Betriebs mit Name und Adresse, bei seinen Einsätzen dazu Name und Telefonnummer der Kundin oder des Kunden und die Notiz zum Einsatz, die Bezeichnungen aus dem Katalog (ohne Preise) und seine eigenen Zeiten. Preise und die Zeiten anderer sieht er nicht. Sein Handy behält diese Angaben für die Arbeit ohne Netz (siehe «Auf deinem Gerät»). Tippt er auf eine Adresse mit Karten-Link, öffnet sich Google Maps mit dieser Adresse; dort gilt die Datenschutzerklärung von Google.
Für die Daten seiner Kundinnen, Kunden und Mitarbeitenden ist der Betrieb verantwortlich; Brixian bearbeitet sie in seinem Auftrag. Dafür gilt der Auftragsbearbeitungsvertrag (AVV); er ist Teil der AGB.
Offerten online annehmen
Ein Betrieb kann einer Kundin oder einem Kunden eine Offerte als Link schicken – er verschickt den Link selbst, zum Beispiel per E-Mail oder WhatsApp. Wer den Link hat, sieht diese eine Offerte in der freigegebenen Fassung, ohne Konto. Der Link ist zufällig und nicht erratbar; Brixian speichert davon nur einen Prüfwert. Der Betrieb kann ihn jederzeit ungültig machen, und er gilt höchstens bis zum «Gültig bis» der Offerte.
Nimmt die Kundin oder der Kunde die Offerte an, speichert Brixian für den Betrieb: den eingegebenen vollständigen Namen, den Zeitpunkt, die mit dem Finger gezeichnete Unterschrift, die angenommene Fassung der Offerte und den bestätigten Wortlaut. Bei einer Ablehnung den Zeitpunkt und den Grund, wenn einer angegeben wurde. Beim ersten Öffnen des Links merkt sich Brixian den Zeitpunkt – das kann auch die automatische Vorschau eines Mail- oder Chatprogramms sein.
Die IP-Adresse wird nicht als Nachweis der Annahme gespeichert. Wie jede Anfrage protokolliert der Server aber auch das Öffnen des Links technisch (siehe «Wo die Daten liegen»). Eine angenommene oder abgelehnte Fassung bleibt als Nachweis gespeichert, solange das Konto des Betriebs besteht; eine Offerte mit einem solchen Entscheid lässt sich nicht löschen.
Wo die Daten liegen
Die Daten liegen in einer Datenbank beim Dienst Supabase (Supabase Inc., USA). Heute ist das ein Supabase-Projekt in Irland (EU), das nur Testdaten enthält. [Standort der Datenbank im Betrieb – bitte ergänzen] Die Web-App und der Server von Brixian laufen beim Dienst Render (Render Services, Inc., USA) im Rechenzentrum Frankfurt (Deutschland, EU). Sicherungen der Datenbank: [Ort und Aufbewahrung der Sicherungen – bitte ergänzen].
Jeder Betrieb sieht nur seine eigenen Daten: Der Server von Brixian prüft das bei jeder Anfrage. Für Zugriffe, die nicht über den Server von Brixian laufen, sperrt zusätzlich die Datenbank fremde Daten; der Server selbst greift mit einem Konto zu, für das diese Sperre nicht gilt – für ihn gilt seine eigene Prüfung.
Der Server protokolliert jede Anfrage technisch: Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, IP-Adresse, Antwortcode und Dauer. Was eine Anfrage mitbringt – Eingaben, Listen, Dateien –, schreibt er nicht ins Protokoll; die Meldung eines Fehlers kann aber Teile dessen enthalten, was ihn ausgelöst hat. [Aufbewahrungsdauer der Server-Protokolle beim Hosting – bitte ergänzen.]
Fehlermeldungen
Tritt auf dem Server ein unerwarteter Fehler auf, protokolliert der Server ihn. Den Inhalt der Anfrage, Passwörter, Anmeldedaten und Dateien schreibt er dabei nicht ins Protokoll; die Fehlermeldung selbst kann aber Teile dessen enthalten, was den Fehler ausgelöst hat. Ist der Fehlerdienst Sentry eingerichtet, geht zusätzlich ein Bericht dorthin – was er enthält und was nie, steht unter «Fehlerberichte an Sentry».
Fehler in der Web-App meldet dein Browser an den Server von Brixian: die Meldung, die Stelle im Programm, die Seite ohne Suchbegriffe (ein Einladungslink unkenntlich gemacht) und die Kennung deines Browsers (User-Agent: Browser, Version und Betriebssystem); der Server ordnet sie der Kennung deines Kontos und seiner Rolle zu. Was unter «Fehlerberichte an Sentry» als unkenntlich gemacht steht, macht schon dein Browser unkenntlich; der Server protokolliert die Meldung und gibt sie an Sentry weiter, wenn es eingerichtet ist. Auch so kann eine Fehlermeldung einzelne Wörter enthalten, die den Fehler ausgelöst haben.
Fehlerberichte an Sentry
Ist der Fehlerdienst Sentry eingerichtet (Functional Software, Inc., San Francisco, USA), schickt der Server von Brixian unerwartete Fehler dorthin – nur in die Datenregion EU von Sentry. Einen Sentry-Zugang ausserhalb dieser Region nimmt Brixian nicht an; dann stehen Fehler nur im Protokoll des Servers. [Ob Sentry eingerichtet ist, und der Vertrag zur Auftragsbearbeitung mit Sentry – bitte ergänzen.]
Ein Bericht enthält, was es braucht, um den Fehler zu finden: die Art des Fehlers und die Stelle im Programm (Datei, Zeile, Funktion), die Vorlage der aufgerufenen Adresse ohne Suchbegriffe, die Methode und den Antwortcode, die Kennung der Anfrage, die Kennung des Kontos und seine Rolle, die Version von Brixian und die Umgebung. Bei Fehlern aus dem Browser kommen die Seite ohne Suchbegriffe und die Kennung des Browsers (User-Agent) dazu.
Nie dabei sind der Inhalt einer Anfrage, Kopfzeilen, Cookies, Suchbegriffe und Anmeldedaten. Bevor ein Bericht deinen Browser oder den Server verlässt, macht Brixian in jedem Text E-Mail-Adressen, IBAN, lange Zahlen, Anmeldedaten (Tokens), die geheimen Teile von Links und alles in Anführungszeichen unkenntlich, damit keine Namen, Dokumenttexte oder Diktate mitkommen; von den Schritten vor einem Fehler bleiben nur Art und Stufe. Eine Fehlermeldung des Programms kann trotzdem einzelne Wörter enthalten, die den Fehler ausgelöst haben. [Aufbewahrung der Berichte bei Sentry – bitte ergänzen.]
Auf deinem Gerät
Damit nichts verloren geht, legt Brixian einiges im Speicher deines Browsers ab. Es bleibt auf diesem Gerät:
- Eingaben, die noch nicht gespeichert sind – zum Beispiel ein angefangener Rapport oder eine Offerte –, bis sie gespeichert oder verworfen sind.
- Beim Stempeln (auf dem Handy eines Monteurs und unter «Arbeit»): die gestempelten Zeiten, bis der Server sie bestätigt hat – eine Stempelung, die der Server endgültig nicht annimmt, bleibt markiert auf dem Gerät; sie lässt sich ausblenden, Brixian löscht sie aber nicht –, und eine Kopie des Tages (die offenen Aufträge mit Name und Adresse, bei den eigenen Einsätzen Name und Telefonnummer der Kundin oder des Kunden und die Notiz zum Einsatz), des Materials und der eigenen Zeiten für die Arbeit ohne Netz (Tage nach drei Tagen, Monate nach zehn Wochen gelöscht). Das Handy eines Monteurs hält dafür auch die Seiten der Monteur-App bereit.
- Beim Übernehmen von Daten: die Prüfliste bis zum Übernehmen oder Verwerfen, höchstens sieben Tage – aus einer Tabelle jede Zeile mit all ihren Zellen, auch denen der Spalten, die nicht übernommen werden, und die Überschriften; aus Dokumenten die erkannten Angaben, kurze Zitate sowie Name und Prüfsumme der Datei, nie die Datei selbst. Dazu, welche Spalte welcher Überschrift zugeordnet wurde (nur als Prüfsumme der Überschriften, keine Inhalte).
- Eine Aufnahme aus einem Diktat, bis du ihren Text bestätigst – höchstens 7 Tage.
- Kleine Einstellungen, zum Beispiel ob du die Hinweise zur KI (Dokumente lesen, Diktat) schon gesehen hast.
Künstliche Intelligenz (Anthropic)
Mehrere Funktionen nutzen das KI-Modell Claude von Anthropic PBC, San Francisco, USA. Sie laufen nur, wenn du sie auslöst:
- «Fehlende Preise von der KI schätzen lassen» bei «Sprechen statt tippen» in der Offerte (nur angekreuzt): Brixian schickt die Zeilen ohne Preis – ihren Text, ihre Menge und Einheit – an Anthropic und bekommt geschätzte Preise zurück; Kunde, Firma und Stundenansatz gehen nicht mit.
- «Sprechen statt tippen» bei der Offerte: Brixian schickt nur den Text, den du diktierst oder tippst, an Anthropic und bekommt einen Vorschlag für Kunde, Auftrag und Zeilen zurück (siehe unten).
- «Sprechen statt tippen» beim Abschluss eines Einsatzes (auf dem Handy der Monteure und unter «Arbeit»): Brixian schickt nur den Text, den du diktierst oder tippst, an Anthropic und bekommt einen Vorschlag für «Was hast du gemacht?», «Material verbraucht?» und «War dieser Einsatz Zusatzarbeit?» zurück (siehe unten).
- «Dokumente lesen lassen» beim Übernehmen von Daten (siehe unten).
Dokumente lesen lassen (Datenübernahme). Wenn du Offerten, Rechnungen oder Listen hochlädst oder fotografierst, übermittelt Brixian deren Inhalt einmalig zur Texterkennung an Anthropic PBC, San Francisco, USA (Anbieter des KI-Modells Claude). Anthropic bearbeitet die Daten in unserem Auftrag und verwendet Daten aus der API nicht zum Training seiner Modelle. Brixian speichert die Datei selbst nicht – weder in der Datenbank noch als Datei noch in Protokollen oder Fehlermeldungen. Gespeichert werden nur die Angaben, die du nach der Prüfung übernimmst. Excel- und CSV-Listen, die du Spalte für Spalte zuordnest, werden nur in deinem Browser gelesen und nicht übermittelt.
Offerten von Lieferanten. Wenn du die Offerte eines Lieferanten bei einer Anfrage hochlädst oder fotografierst, übermittelt Brixian sie einmalig zur Texterkennung an Anthropic PBC, San Francisco, USA (Anbieter des KI-Modells Claude). Anthropic verwendet Daten aus der API nicht zum Training seiner Modelle und löscht sie nach höchstens 30 Tagen, ausser ein Gesetz verlangt es länger oder ein Inhalt wird als Verstoss gegen die Nutzungsregeln markiert (dann bis zu 2 Jahre). Anders als beim Import speichert Brixian diese Datei beim Auftrag in der Datenbank, damit du sie später wieder öffnen kannst, zusammen mit den gelesenen Positionen und Preisen. Sehen kann sie nur das Login deines Betriebs, nie deine Monteure und nie dein Kunde. Gelöscht wird sie mit der Offerte oder mit deinem Konto. In Protokollen steht nur, wie viele Positionen gelesen wurden.
Vor dem Senden wandelt dein Browser Word- und Excel-Dateien in Text um – bei Word auch Kopf- und Fusszeile, wo meist Absender, UID und IBAN des Betriebs stehen –, und Fotos werden neu gespeichert – ohne Standort- und Kameradaten. Pro Betrieb und Tag liest die KI höchstens eine festgelegte Zahl von Dokumenten.
Diktat (Offerte). Wenn du eine Offerte diktierst oder tippst und «Vorschlag erstellen» wählst, übermittelt Brixian nur diesen Text an Anthropic. Kundenliste, Katalog, gespeicherte Preise und Firmendaten bleiben bei Brixian; den Abgleich damit macht Brixian selbst. Diktierst du über das Mikrofon der Handy-Tastatur, wandelt dein Gerät die Sprache in Text um – je nach Gerät mit einem Dienst des Herstellers, zum Beispiel Apple, Google oder Samsung; dafür gelten deren Datenschutzregeln. Brixian erhält dabei keine Tonaufnahme. Brixian speichert den Text nicht – weder in der Datenbank noch als Datei noch in Protokollen oder Fehlermeldungen. Gespeichert wird nur, was du in der Vorschau übernimmst und mit der Offerte speicherst; bis dahin bleibt es als ungespeicherte Eingabe auf deinem Gerät. Pro Betrieb und Tag ist nur eine festgelegte Zahl von Diktaten möglich.
Diktat (Abschluss eines Einsatzes). Beim Abschluss eines Einsatzes kann ein Monteur – oder der Betrieb unter «Arbeit» – die Antworten diktieren oder tippen. Wählt er «Vorschlag erstellen», übermittelt Brixian nur diesen Text an Anthropic, so wie er gesagt wurde. Brixian fügt nichts hinzu: keine gespeicherten Preise, keinen Katalog, keine Kunden und keine Namen aus Brixian. Diktiert er über das Mikrofon der Handy-Tastatur, wandelt das Gerät die Sprache in Text um – je nach Gerät mit einem Dienst des Herstellers, zum Beispiel Apple, Google oder Samsung; dafür gelten deren Datenschutzregeln. Brixian erhält dabei keine Tonaufnahme. Die Zeiten kommen immer aus den Stempeln; was im Diktat zu Zeiten steht, ändert nichts. Brixian speichert den Text nicht – weder in der Datenbank noch als Datei noch in Protokollen oder Fehlermeldungen. Gespeichert wird nur, was ins Formular übernommen und gesendet wird; bis zum Senden bleiben die Antworten als ungespeicherte Eingabe auf dem Gerät. Das Diktat ist freiwillig; der Abschluss geht immer auch ohne. Pro Person und Tag und pro Betrieb und Tag ist nur eine festgelegte Zahl von Diktaten möglich.
Aufnahme in Brixian (Diktat). Tippst du in einem Diktat auf «Aufnehmen», nimmt dein Browser auf, was du sagst – höchstens 2 Minuten am Stück. Die Aufnahme geht an Brixian und von dort an Microsoft Azure Speech (Sprache Deutsch, Schweiz) im Rechenzentrum Switzerland North in der Schweiz; Brixian nutzt keine andere Region und wechselt nie von selbst in eine. Microsoft wandelt die Aufnahme in Text um und schickt ihn zurück. Brixian speichert die Aufnahme nicht – weder in der Datenbank noch als Datei noch in Protokollen oder Fehlermeldungen; sie liegt nur für die Umwandlung im Arbeitsspeicher. Auch den Text speichert Brixian nicht; er erscheint im Textfeld, wo du ihn prüfst und korrigierst. Erst wenn du «Vorschlag erstellen» wählst, geht der Text wie oben beschrieben an Anthropic. Auf deinem Gerät bleibt die Aufnahme, bis du den Text so bestätigst oder sie löschst, höchstens 7 Tage; der Browser kann sie vorher löschen (zum Beispiel wenn er Speicher freigibt oder in einem privaten Fenster). [Aufbewahrung bei Microsoft (Azure Speech) – bitte ergänzen.] Pro Person und Tag, pro Betrieb und Tag sowie pro Betrieb und Monat (Minuten) ist nur eine festgelegte Menge an Aufnahmen möglich; Tippen geht immer.
Zu prüfen (Notizen per Sprache oder Text). Unter «Zu prüfen» kannst du sagen oder tippen, was ansteht. Eine Aufnahme wird wie beim Diktat bei Microsoft in der Schweiz zu Text (siehe «Aufnahme in Brixian»). Wählst du «Auswerten», übermittelt Brixian nur diesen Text an Anthropic, das ihn in Anliegen zerlegt; den Abgleich mit deinen Kunden und Aufträgen macht Brixian selbst. Brixian speichert den Text der Notiz, wer sie erfasst hat (bei Monteuren der Name) und die Vorschläge, bis jeder Vorschlag übernommen, verworfen oder erledigt ist, und danach noch 30 Tage; dann werden sie gelöscht. Offene Vorschläge werden nie stillschweigend gelöscht. Bestellwünsche, die ein Monteur beim «Fertig» sagt und ans Büro schickt, landen ebenfalls hier. Was du übernimmst, bleibt wie alle Geschäftsdaten.
WhatsApp (noch nicht in Betrieb). Diese Funktion ist noch nicht eingeschaltet; sie kommt nach dem Start, zuerst als kleiner Pilot für Inhaber. Dann gilt: Verbindest du deine WhatsApp-Nummer mit Brixian (mit einem Code, den du von deinem WhatsApp an die Nummer von Brixian sendest), gehen deine Nachrichten an Brixian über WhatsApp, einen Dienst von Meta Platforms Ireland Ltd. (Irland, mit Übermittlung in die USA). Brixian erhält über Metas offizielle Schnittstelle (WhatsApp Business Cloud API) den Text oder die Sprachnachricht, deine WhatsApp-Kennung (meist deine Telefonnummer) und die Zeit. Eine Sprachnachricht wird wie eine Aufnahme bei Microsoft in der Schweiz zu Text (siehe «Aufnahme in Brixian»), der Text wie unter «Zu prüfen» von Anthropic in Vorschläge zerlegt. Brixian behält den Text einer Nachricht nur, bis sie verarbeitet ist (er steht dann in der Notiz unter «Zu prüfen»), und die Angaben, dass und wann sie kam, 30 Tage. Von einer nicht verbundenen Nummer behält Brixian nur einen Verbindungscode. Per WhatsApp entstehen nur Vorschläge: Brixian stellt keine Rechnung aus, bestellt nichts und bucht keine Zahlung. Du kannst die Verbindung in den Einstellungen jederzeit trennen. [Aufbewahrung und Verarbeitung bei Meta, Rechtsgrundlage und Auftragsverarbeitung – bitte ergänzen.]
Brixian-Assistent. Öffnest du den Assistenten (das Chat-Fenster in der App) und sendest eine Nachricht, gehen deine Worte, die Angabe, auf welcher Seite du bist, und – wenn dort ein ungespeichertes Formular offen ist – dessen Inhalt an Anthropic in den USA. Schlägt der Assistent etwas nach (etwa deine offenen Rechnungen oder deine Einsätze), gehen die gelesenen Daten in derselben Anfrage mit – nur Daten, die deine Anmeldung in Brixian selbst sieht, und nur so viel, wie die Frage braucht; ein Monteur-Zugang sieht auch hier keine Preise und keine fremden Einsätze. Brixian speichert den Gesprächsverlauf nicht auf dem Server; er bleibt auf deinem Gerät, höchstens 7 Tage. Gespeichert wird, was der Assistent vorschlägt und was du davon bestätigst (die Vorschau, der Zeitpunkt, das Ergebnis; höchstens 30 Tage) sowie die Zahl der Nachrichten pro Tag und Person. Anthropic löscht die Anfragen nach höchstens 30 Tagen (als Verstoss markierte Inhalte bis zu 2 Jahre) und trainiert nicht damit. Der Assistent ändert nichts ohne deine ausdrückliche Bestätigung; Rechnungen ausstellen, stornieren, Zahlungen buchen oder löschen tust nur du selbst auf der jeweiligen Seite. Der Assistent ist freiwillig. Sprichst du mit dem Assistenten («Aufnehmen»), wird die Aufnahme wie bei «Aufnehmen» (siehe oben) bei Microsoft in der Schweiz in Text umgewandelt; nur der Text geht an den Assistenten.
«Auf Deutsch übersetzen». Steht in einem Rapport, einer Rechnungszeile oder – am Handy der Mitarbeitenden – beim «Fertig» ein Text, der nicht deutsch ist, kannst du ihn übersetzen lassen. Erst auf deinen Klick geht nur dieser Text an Anthropic (USA); die Übersetzung kommt als Vorschlag zurück und ersetzt den Text erst, wenn du sie übernimmst. Brixian speichert vom Übersetzen nichts ausser dem Text, den du übernimmst; im Protokoll steht nur die Anzahl Zeichen. Wie lange Anthropic Daten aufbewahrt, steht beim Diktat (oben).
Aufbewahrung bei Anthropic: Anthropic löscht, was Brixian schickt, und seine Antworten nach höchstens 30 Tagen, ausser ein Gesetz verlangt eine längere Aufbewahrung. Nur wenn ein Inhalt als Verstoss gegen die Nutzungsregeln von Anthropic markiert wird, bewahrt Anthropic ihn bis zu 2 Jahre auf (Datenschutzinformationen von Anthropic, Stand 1. Juli 2026). [Grundlage der Übermittlung in die USA: nach Prüfung durch den Inhaber ergänzen.]
Kein Tracking
Brixian verwendet keine Analyse- oder Werbedienste und verfolgt nicht, wie du die App benutzt. Die Schrift liefert Brixian selbst aus – beim Aufruf einer Seite gehen keine Anfragen an Google oder andere Schriftdienste.
Dienstleister im Überblick
Diese Dienstleister bearbeiten für Brixian Personendaten, jeder nur für seine Aufgabe. Dieselbe Liste steht im Auftragsbearbeitungsvertrag (AVV).
- Supabase Inc. (USA): Datenbank und Anmeldung; Standort siehe «Wo die Daten liegen».
- Render Services, Inc. (USA), Rechenzentrum Frankfurt (Deutschland, EU): Betrieb der Web-App und des Servers, mit dem technischen Protokoll der Anfragen.
- Anthropic PBC (USA): die KI-Funktionen, nur wenn du sie auslöst (siehe «Künstliche Intelligenz»).
- Microsoft (Azure Speech, Rechenzentrum Switzerland North in der Schweiz): Aufnahmen in Text umwandeln, sobald «Aufnehmen» eingerichtet ist.
- Google (Cloud Speech-to-Text, Modell Chirp 3, nur in der EU-Region): Aufnahmen in Text umwandeln – eine Testmöglichkeit des Betreibers für das Diktat im Büro; für Kundinnen und Kunden nicht in Betrieb, ausser sie wird eingeschaltet.
- Amazon Web Services (Amazon SES, standardmässig Region Zürich in der Schweiz): Versand von E-Mails aus Brixian – eingebaut, aber noch nicht in Betrieb; bis dahin geht keine E-Mail weg.
- Sentry (Functional Software, Inc., USA): Fehlerberichte, nur in der EU-Region von Sentry, sobald eingeschaltet (siehe «Fehlerberichte an Sentry»).
- Cloudflare, Inc. (USA): Prüfung gegen automatische Anmeldungen (Turnstile), nur wenn eingeschaltet (siehe «Konto und Anmeldung»).
- Meta Platforms Ireland Ltd.: WhatsApp – eingebaut, aber noch nicht in Betrieb (siehe «WhatsApp»).
Die E-Mails zur Anmeldung (Bestätigung, «Passwort vergessen») verschickt Supabase. [Mail-Dienst für diese E-Mails nach dem Start (eigener Mailserver) – bitte ergänzen]
Anthropic, Supabase, Render, Cloudflare und Sentry sind Unternehmen mit Sitz in den USA; Microsoft, Amazon Web Services und Google gehören zu Konzernen mit Sitz in den USA, auch wo sie die Daten in der Schweiz oder der EU bearbeiten. [Grundlage der Bekanntgabe ins Ausland (Art. 16 DSG) je Dienst – vom Anwalt zu prüfen, bitte ergänzen] [Stand der Verträge zur Auftragsbearbeitung mit den Dienstleistern – bitte ergänzen]
Wie lange die Daten bleiben
Die Daten eines Betriebs bleiben gespeichert, solange er Brixian nutzt – in der Prüfzeit und mit einem Abo. Nach dem Ende des Abos oder einer Prüfzeit ohne Abo bleiben sie noch 6 Monate gespeichert, damit der Betrieb weiterarbeiten oder sie herunterladen kann; danach werden sie gelöscht. [Frist für die Sicherungen der Datenbank – bitte ergänzen.] Ausgestellte und stornierte Rechnungen lassen sich in Brixian nicht löschen; sie bleiben unverändert erhalten, solange die Daten des Betriebs bestehen.
Deine Rechte
Nach dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) kannst du Auskunft verlangen, welche Personendaten Brixian über dich bearbeitet, und ihre Berichtigung oder Löschung verlangen. Hast du ein Konto als Betrieb, kannst du seine Daten jederzeit selbst herunterladen: unter Einstellungen → «Alle Daten herunterladen» (eine ZIP-Datei). Für alles andere schreib eine E-Mail an: [Adresse noch nicht eingerichtet – bitte ergänzen].
Geht es um Daten, die ein Betrieb über dich erfasst hat – zum Beispiel als Kundin, Kunde oder Mitarbeiter –, wende dich zuerst an diesen Betrieb; Brixian unterstützt ihn dabei.
Du kannst dich auch beim Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) beschweren.
Stand: Entwurf vom 22. Oktober 2026 [Datum der Freigabe – bitte ergänzen]